Wenn Musik Menschen vereint...

Albdörfchen Erkenbrechtsweiler

Mai Erkabrechtsweiler die hao i so gern, i sih die mit Freuda von no ond von fern. Ond mach i on Spaziergang zum Neuffa naus, no sih i die Alb bis zum Zollern hi nauf. Ond komm i vom Neuffa zruck ra, no sitz i ufs Bänkle oberem Beurener Brönele na, ein Blick ins Täle so wonderschö, mei Herzle springt vor Freud ind Höh.
Ond steig i dann nauf bis auf Allewind, no freu i mi grad so wie a klais Kend; die Teck, der Braitestoi, der Rauber zuom greifa so no, Hochwang leit vor mir, der Römerstoi honda dra, ond wenn Sonn scheint sih i no s Randecker Maar. Ond wend i om Nord Osta mein Blick jetzt zua, grüßt der Rechberg, der Staufa, der Stuifa en Ruh. Ond wär bei ons wanderat ond singet, dem gfällts, a Wanderung zur Baßgeig, zum Brucker ond Beurener Fels, no sieht ma en die Täle so herrlich ond schö, je em Weiler do ists halt schö.

Mitglied im Karl-Pfaff-Gau des Schwäbischen Sängerbundes 1849 e.V.

Ihr Vorstand
Andreas Bosch